Geben Sie dem Drängen der Natur nach

Frühling ist Aufbruch. Dazu gehört neben der notwendigen Bewegung auch, Ballast abzuwerfen, sich frei zu machen von dem, was sich im Winter, der Zeit des Rückzugs, angesammelt hat.

Vorher können Sie an Karneval oder Fasching noch einmal ordentlich zulangen. Zwischen dem Dreikönigstag und Aschermittwoch ist die Zeit der Narren, Rituale, Sitzungen, Bälle und Umzüge. Eine der Ursprünge liegt im Winteraustreiben, dem Sieg des Frühlings über den Winter, im Vertreiben von Geistern und Dämonen und in Fruchtbarkeitsritualen.

Alter geistiger Ballast kann Sie daran hindern, neue Ziele zu setzen. Die Holz-Energie zeigt sich in Visionen, die uns die Richtung weisen. Also: Seien Sie kreativ. Setzen Sie endlich die Vorhaben um, die Sie bis jetzt auf die lange Bank geschoben haben.

Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,
 So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.
 (Hölderlin)

Die “Fastnacht”, die Nacht vor Aschermittwoch, läutet die Fastenzeit ein. Katholiken dürfen – streng betrachtet – 40 Tage weder Alkohol noch Fleisch verzehren. Fisch ist aber erlaubt. Im Mittelalter war das noch anders: da durfte man fast gar nichts essen außer 3 Bissen Brot und 3 Schluck Bier oder Wasser. Später erlaubte die Kirche den Gläubigen auch Milchprodukte in der Fastenzeit. Ein Lichtblick war der Sonntag, der nach alter Sitte als Fastentag ausgenommen wurde.


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